TGRS jsa

Grundsätze der JSA

  • Hilfe zur Selbsthilfe: Jugendliche sollen Bewältigungsstrategien erlernen, damit sie Konflikte in Zukunft selbst lösen können.
  • Klientenorientierung und Individualität: Jeder Beratungsprozess wird den Bedürfnissen, dem Entwicklungsstand und dem Geschlecht des Jugendlichen angepasst.
  • Allparteilichkeit: Bei Konflikten wird die Perspektive aller Beteiligten zur Lösung berücksichtigt.
  • Wertschätzung: Alle Personen, die zur Beratung kommen, werden zunächst als Menschen in ihrem Wert geschätzt, allenfalls werden ihre Taten missbilligt oder verurteilt.
  • Ressourcen- und Lösungsorientierung: Es wird davon ausgegangen, dass jeder über ausreichend Ressourcen verfügt, sein Problem zu lösen. Um auf diese Ressourcen zugreifen zu können, wird in der Beratung der Fokus weg von dem Problem hin zur Lösung gerichtet.
  • Freiwilligkeit: Grundsätzlich ist das Beratungsangebot der JSA freiwillig. Eine Beratung kann nicht von Lehrern für die Schüler „angeordnet“, wohl aber empfohlen werden. Wird eine Beratung von Schülern abgelehnt, hat das für sie keine negativen Folgen.
  • Vertraulichkeit: Die JSA ist verpflichtet, sämtliche Gesprächsinhalte von Beratungen vertraulich zu behandeln.